Was zeichnet meine Arbeit aus und wie grenzt Sie sich von defizitorientierten Ansätzen ab?

Meine Arbeit baut auf den Grundannahmen des Konstruktivismus und der Systemtheorie auf. Dies gilt sowohl für meine Beratung als auch für mein Lerncoaching. Bei Interesse finden Sie hierzu ausführliche, theoretische Informationen bspw. bei Fritz B. Simon unter: https://buchundso.at/shop/uploads/L-978-3-89670-746-8.pdf (insbes. ab S. 8).

In aller Kürze bedeutet das für meine Herangehensweise:
Der Mensch lebt nicht im luftleeren Raum. Er ist immer in ein soziales Gefüge – ein System (z.B. Paarbeziehung, Familie, Team) – eingebettet. Systeme zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie sich selbst erhalten wollen.
Jegliche Symptome bzw. als problematisch wahrgenommene Verhaltensweisen betrachte ich als einen Versuch, die eigene Person, die Paarbeziehung, die Familie o.ä. „am Laufen zu halten“. „Verhaltensstörungen“ bei Kindern und Erwachsenen, Paarkonfikte, Lernhemmungen, Krisen jeglicher Art etc. verfolgen also zunächst immer eine gute Absicht: Sie wollen irgendein „System-Problem“ lösen.

Meine Aufgabe sehe ich darin, gemeinsam mit Ihnen nach alternativen Lösungsstrategien zu suchen. Diese verfolgen nach Möglichkeit die gleiche gute Absicht, aber sind weniger schmerzhaft oder „störend“ für Sie bzw. das System.
Im Beratungs- und Coachingprozess sehe ich mich als allparteilichen Begleiter und Impulsgeber; nicht als Wertungsautorität. Welche Lösungen für Sie gangbar und gewünscht sind, entscheiden Sie ganz allein. Ich gebe Ihnen daraufhin die Werkzeuge an die Hand, die sie brauchen, um Ihre Ziele zu erreichen.

Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Sie unter meinen Ausführungen zu meiner Perspektive auf Diagnosen oder in meinem Blog.
Wenn Sie es gern übersichtlich haben, können sich auch gern meinen Flyer Systemische Beratung Kiel bzw. Lerncoaching Kiel anschauen und/oder herunterladen.