4 hilfreiche Impulse für das Leben als Patchworkfamilie 4.7 (3)

Lesezeit ca. 7 Minuten

Ihre Familie gehört zu den 14 Prozent, die als Patchworkfamilie zusammenlebt!? Dann kommt Ihnen hiervon vielleicht das ein oder andere bekannt vor:

Sie haben Ihren Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil Sie mit der Kernfamilie gescheitert sind? Der Sohn Ihres Partners akzeptiert Sie nicht? Oder vielleicht sind Sie auch insgeheim eifersüchtig, wenn Ihre Partnerin jeden zweiten Tag mit Ihrem Ex-Mann telefoniert, weil es schon wieder etwas wegen der Kinder zu klären gibt?

Mit diesen oder ähnlichen Problemen sind Sie nicht allein! Sich als Patchworkfamilie zurechtzufinden, ist eine Herausforderung für alle Beteiligten – sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kinder.

Alte, häufig schon lange bestehende Systeme prallen aufeinander. Die Verbindung in das „alte Leben” bleibt in Form der Elternschaft bestehen und muss nun irgendwie gehändelt werden. Häufig geht diese Aufgabe mit tabuisierten Themen wie Wut, Schuld und Eifersucht einher.

Mit meinem Beitrag möchte ich Ihnen Mut machen und Ihnen zeigen, was Sie aktiv tun können, um sich das Zusammenleben in Ihrer neuen Familie zu erleichtern. Hierfür habe ich für Sie vier Anregungen aus meinem Beratungsalltag zusammengetragen. Schauen Sie doch einfach mal rein: Vielleicht ist ja auch für Sie etwas Hilfreiches dabei!?

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Selbstliebe: 5 Tipps für ein besseres Leben mit dir selbst! 4.9 (16)

Lesezeit ca. 7 Minuten

Was Selbstliebe braucht und was Sie für eine bessere Beziehung zu sich selbst tun können

Unsere Beziehungen prägen uns und machen uns ein Stück weit zu dem, der wir sind. In Familien, in Partnerschaften und bei Freunden suchen wir Liebe, Halt, Bestätigung, Rat u.v.m. Doch haben Sie schon einmal bewusst darüber nachgedacht, zu wem Sie eigentlich die längste und innigste Beziehung haben?

Richtig! Die längste und innigste Beziehung Ihres Lebens ist die zu sich selbst.

Sie täten also grundsätzlich gut daran, wertschätzend mit sich umzugehen. Oder würden Sie Ihre Mutter, Ihrem Freund oder Ihrer Schwester sagen: „Oh mein Gott, bist du dumm!“ Oder: „Deine Figur ist eine Vollkatastrophe. Man, bist du fett geworden.“?

Aber was sage ich Ihnen!? „Du musst dich (nur) selbst lieben”, haben Sie sicher schon in tausend Zeitschriften, Ratgebern etc. gelesen. Doch muss man sich wirklich grinsend vor den Spiegel stellen und hundert Mal am Tag „Ich liebe mich selbst sagen”, um sich selbst lieben zu können?

Schaden kann das sicher nicht, aber es gibt (zum Glück) noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten. In diesem Beitrag habe ich fünf Selbstliebe-Tipps aus meiner Sicht als systemische Beraterin und Coach zusammengetragen. Vielleicht können Sie mit dem ein oder anderen ja etwas anfangen!? Lesen Sie selbst und probieren Sie es einfach aus.

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3 wertvolle Tipps für eine glückliche Beziehung 4.9 (12)

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Eine glückliche Beziehung führen!? Das können Sie auch!

Sie wünschen sich nichts sehnlicher als eine glückliche Beziehung? Sie lieben Ihren Partner, aber trotzdem kommt es ständig zu Streitigkeiten und Sie fragen sich, ob er wirklich der Richtige ist? Oder Sie haben zwar aktuell keine Beziehung, sind aber unglücklich mit den Mustern, die Sie in Ihren Beziehungen immer wieder abspulen?

Rund 80 Prozent aller Deutschen wünschen sich laut einer Umfrage des Magazins GEO eine glückliche Partnerschaft. Somit ist sie die unangefochtene Nummer eins auf der Wunschliste.

Doch häufig stehen wir unserem größten Wunsch selbst im Weg. In meinem Coaching und meiner Beratung haben sich einige Impulse bewährt, um negative Beziehungsmuster aufzubrechen. Im folgenden Artikel können Sie lesen, was Sie schon heute aktiv tun können, um in Zukunft eine glückliche Beziehung zu führen.

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Neue Wege aus der Depression – „Heilung” aus systemischer Sicht 5 (5)

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Alles ist sinnlos. Betroffene sind wie vom Leben ausgesperrt. Das Leben ist trostlos und jeder Tag wiegt tonnenschwer. Laut einer Studie der DAK ließen sich im Jahr 2018 rund 2,2 Millionen Menschen aufgrund eines psychischen Leidens krankschreiben.

Die Depression ist dabei unter den Diagnosen der traurige Spitzenreiter. Bis zu 30 Prozent aller Depressionen nehmen einen chronischen Verlauf. Der Leidensdruck der Betroffenen (und der Angehörigen) ist enorm.

Was können Betroffene und deren Angehörige tun? Vor allem dann, wenn Sie bereits alles Erdenkliche ausgeschöpft haben? Aus meiner Sicht als systemische Beraterin möchte ich Ihnen im Folgenden eine Möglichkeit aufzeigen, Depressionen neu zu bewerten und so alternative Wege aus der Leere zu finden.

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„Ich kann mich nicht entscheiden!” – 5 Tipps zur Entscheidungsfindung 5 (12)

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Wir alle kennen die kleinen und großen Entscheidungsschwierigkeiten des Lebens: heute lieber Spaghetti oder doch lieber Pizza? Früh ins Bett oder doch noch eine Folge der Lieblingsserie gucken? Verlasse ich meinen Partner/meine Partnerin oder bleibe ich? Schmeiße ich meinen Job hin oder nicht?

Der Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel geht davon aus, dass wir rund 20.000 Entscheidungen pro Tag treffen. Man könnte also sagen, Entscheidungsfindung gehört mehr oder weniger zu unseren Hobbys.

Doch während die kleinen Alltagsentscheidungen, so Pöppel, innerhalb von 3 Sekunden gefällt werden, quälen uns die „großen“ Entscheidungen oft über Wochen, Monate oder gar Jahre. Dieser Schwebezustand stresst Körper und Psyche. Im schlimmsten Fall führen aufgeschobene Entscheidungen in einen Burn-Out oder eine Depression.

Auch Sie quälen sich mit einer Entscheidung? Wie Sie es auch drehen und wenden, Sie kommen nicht weiter? Dann versuchen Sie es doch einmal mit diesen 5 Wegen aus dem Dilemma:

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Psychische Erkrankungen mal anders 4.6 (12)

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Als „Systemikerin“ bin ich bemüht, Gegenstände aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Wie ich bereits ausführlich in meinem Beitrag Warum es eigentlich keine kranken Menschen gibt erörtert habe, werden psychische Erkrankungen und ihre Symptome von der Mehrheit der Fachwelt (und der Nicht-Fachwelt) folgendermaßen betrachtet:

Depressionen, Angststörungen etc. werden als im Individuum verortete „tatsächliche” Dinge gesehen. Ziel einer Heilung ist es, sie wie Unkraut aus dem Körper bzw. aus der Psyche auszurupfen. Für den Prozess des Ausrupfens stehen unterschiedliche Methoden wie bspw. Psychotherapien oder Medikamente zur Verfügung.

Diese Betrachtungsweise ist m.E. immer dann sinnvoll, wenn Menschen mit dieser Herangehensweise geholfen werden kann. Doch was ist mit den Menschen, denen diese Perspektive und die damit verknüpften Methoden nicht helfen?

Müssen sich die Betreffenden mit ihrem Schicksal abfinden und sich mit ihrer psychischen Erkrankung lebenslang arrangieren – so wie es bspw. der Diabetiker muss? Nein! Im Folgenden möchte ich Ihnen zeigen, dass es andere Möglichkeiten gibt, psychischen Erkrankungen zu begegnen.

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Warum es eigentlich keine kranken Menschen gibt! 4.6 (5)

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Eine systemtheoretische Perspektive auf psychische Erkrankungen

„Kollege XY fällt für ein paar Wochen aus. Der ist psychisch krank. Ich glaube, er hat eine Depression!“ Wir nutzen die Unterscheidung krank und gesund im alltäglichen Sprachgebrauch genauso selbstverständlich wie die Unterscheidung hell und dunkel oder jung und alt.

Doch was bedeutet es eigentlich genau, wenn ein Mensch (psychisch) krank ist? Was ist er denn, was ein gesunder Mensch nicht ist, oder was ist er nicht, was ein gesunder Mensch ist? Im folgenden Artikel möchte ich Ihnen und euch zeigen, warum es eigentlich keine kranken Menschen gibt.

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Was heißt „systemisch”? 4.2 (6)

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Leere Versprechen oder volle Erfolge?

Ob systemische Beratung, systemisches Coaching oder systemische Organisationsentwicklung (um nur einige Beispiele zu nennen): Systemische Angebote und Weiterbildungen jeglicher Art sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen – und tun dies noch.

Jeder, der irgendwie mit seinem Angebot etwas hermachen will, scheint plötzlich „systemisch” daherzukommen. Diese Entwicklung wird sowohl von der Konkurrenz als auch aus den eigenen Reihen vermehrt kritisch beäugt. Bei dem „systemisch-Zusatz“ handle es sich um ein unscharfes, bedeutungshohles „Alles-hängt-irgendwie-mit-allem-zusammen-Attribut“.

Der Begriff „systemisch“ werde zunehmend verwässert, verliere an Bedeutung und schon bald werde nicht viel mehr übrig sein als eine leere Worthülse. Dies verunsichert Hilfesuchende und Anbieter gleichermaßen. Doch ist diese Kritik berechtigt?

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