Toxische Beziehungen erkennen: Teil 3 – Toxische Freundschaften 5 (5)

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Toxische Beziehungen erkennen: Teil 3 – Toxische Freundschaften

Toxische Dynamiken haben viele Gesichter. Sie sind nicht nur in Paar- oder Familienbeziehungen zu finden. Auch Freundschaften können toxisch sein.

Toxische Freundschaften zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie jede Menge Energie kosten. Sie nehmen Ihnen mehr als sie Ihnen geben. Und doch halten Sie an einer solchen Freundschaft fest und stehen parat, wenn XY Sie wieder braucht. Manchmal wissen Sie vielleicht selbst gar nicht so genau, warum.

Wenn eine Freundin Sie permanent belügt, Sie bestiehlt oder hinter Ihrem Rücken mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin schläft, können wir uns sicher schnell darauf einigen, dass diese Beziehung Ihnen nicht gut tut. Vermutlich kehren Sie einer solchen Person schneller den Rücken zu, als diese bis zehn zählen kann.

Doch was ist mit all den Grenzfällen, mit denen Sie sich täglich umgeben?

Ist eine Freundschaft, in der Sie Ihrer Freundin regelmäßig zwei Stunden zuhören, während diese in den letzten fünf Minuten des Gesprächs nur sehr halbherzig nach Ihren Befindlichkeiten fragt, toxisch? Und wie verhält es sich mit einer Freundin, die seit Jahren Single ist und permanent versucht, Ihnen Ihren Partner madig zu machen?

Wann ist eine Freundschaft noch gesund und wann ist sie bereits toxisch? Warum begeben wir uns in toxische Freundschaften und was können wir tun, wenn wir feststellen, dass wir uns in einer toxischen Freundschaft befinden?

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Toxische Beziehungen erkennen: Teil 2 – Toxische Familienbeziehungen 4.6 (13)

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Toxische Beziehungen erkennen: Teil 2 – Familienbeziehungen

Haben Sie sich das dritte Mal in einen Narzissten verliebt? Sind Sie als Single durchaus selbstbewusst, machen sich dann aber in Paarbeziehungen klein und verlieren jegliche Autonomie?

Stellen Sie in Freundschaften Ihre Bedürfnisse immer hinter die der anderen? Sind Sie in Ihrem Betrieb immer derjenige, der vom Chef angerufen wird, wenn Not am Mann ist? Oder sind Sie immer länger im Büro als Ihre Teamkolleg*innen, weil sich immer alle auf Sie verlassen?

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit einem lauten „Jaaa, verdammt!“ beantworten, dann ist meine Beitragsreihe über toxische Beziehungen vielleicht genau das Richtige für Sie.

In meinem ersten Beitrag dieser Reihe habe ich mich bereits mit toxischen Paarbeziehungen beschäftigt. Dieses Mal dreht sich alles um den möglichen Endgegner im Kampf gegen den Hang zu toxischen Beziehungsstrukturen im Erwachsenenalter: toxische Beziehungen innerhalb der Herkunftsfamilie.

Ich gebe Antworten auf folgende Fragen:

  • Was macht toxische Familienbeziehungen aus?
  • Was unterscheidet sie von außerfamiliären toxischen Beziehungen?
  • Welche Erscheinungsformen können toxische Familienbeziehungen annehmen?
  • Warum kann es sinnvoll sein, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen? Und wie kann das funktionieren?
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Toxische Beziehungen erkennen: Teil 1 – Toxische Paarbeziehungen 4.8 (20)

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Toxische Beziehungen, toxische Menschen, toxische Verhaltensmuster: Die Bezeichnung toxisch ist in Beziehungskontexten in den letzten Jahren explodiert. Allein das Schlagwort „toxische Beziehung“ spuckt bei einer allseits beliebten Suchmaschine knapp eine Million Ergebnisse aus.1

Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff toxisch?

Gibt es tatsächlich die toxische Beziehung? Und wenn ja, was macht eine toxische Bindung aus, woran kann man sie erkennen und welche unterschiedlichen Formen kann sie annehmen?

Auf diese und ähnliche Fragen suche ich im Rahmen meines aktuellen Buchprojektes nach Antworten. Mit meiner Beitragsreihe „Toxische Beziehungen erkennen“ möchte ich Sie mit meinem Wissen und meinen praktischen Erfahrung als Beraterin und Coach schon heute dabei unterstützen, ein wenig Licht in Ihr Beziehungsdunkel zu bringen.

Wenn Sie also befürchten, dass Sie sich selbst in einer destruktiven Beziehung befinden, wenn Sie verzweifelt sind und einen Ausweg aus Ihren Beziehungsmustern suchen oder wenn Sie Ihr eigenes Beziehungsverhalten endlich besser verstehen wollen, dann ist dieser Beitrag ja vielleicht genau das Richtige für Sie.

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Geben Sie sich eine Chance – 6 Tipps für mehr Optimismus 5 (7)

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Wenn der Himmel immer grauer und die Bäume immer kahler werden, trägt das nicht gerade dazu bei, dass sich unser Optimismus auf seinem Zenit befindet. Was im Frühjahr und Sommer noch leicht von der Hand ging, kostet zunehmend Kraft.

Die Arbeitsmoral sinkt. Mit der Motivation nach Feierabend noch etwas zu unternehmen, sieht es auch nicht viel besser aus. Was soll man auch groß machen? Es ist ja schon dunkel…

Covid macht es nicht besser. Der Weihnachtsmarkt, der uns vielleicht letztes Jahr noch aus der Reserve locken konnte, bleibt geschlossen; ebenso das Kino, das Theater, das Fitnessstudio oder das Restaurant. In diesem besonderen Jahr ist viel Kreativität gefordert. Und: jede Menge Optimismus.

Keine Motivation weiterzulesen? Eh alles doof gerade? 😉

Geben Sie sich einen Ruck! Sie müssen fürs Weiterlesen nicht einmal aufstehen, und ich habe gleich zwei gute Nachrichten für Sie:

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„Gehen oder bleiben?”: Kann man eine toxische Beziehung retten? 4.7 (73)

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„Gehen oder bleiben?”: Kann man eine toxische Beziehung retten?

Als Marie Chris kennenlernt, schlägt die Liebe ein wie eine Bombe. Sie sind wie Romeo und Julia, Bonnie und Clyde, Victoria und David. Sie verbringen jede freie Minute zusammen und mit der ersten gemeinsamen Wohnung kann es gar nicht schnell genug gehen. Alles ist perfekt.

Seit der großen Verliebtheit ist einige Zeit ins Land gezogen und heute sitzt Marie völlig aufgelöst vor mir. Sie weiß nicht mehr, wann sie anfing, sich im emotionalen Dauerchaos zu verlieren. Sie weiß nur, dass alles plötzlich und schnell den Bach ´runterging und dass es schon eine ganze Weile her ist, dass sie glücklich war.

Und sie weiß, dass sie etwas ändern muss.

Kommt Ihnen von Maries Geschichte etwas bekannt vor? Fragen Sie sich auch, wie „das alles“ passieren konnte, warum es Ihnen so schlecht geht und ob es noch Sinn macht, an ihrer Beziehung festzuhalten?

Dann ist dieser Artikel vielleicht genau das Richtige für Sie. Ich zeige Ihnen, was gemeinhin unter einer toxischen Beziehung verstanden wird und ob Sie sich möglicherweise in einer solchen befinden. Darüber hinaus versuche ich die Frage zu klären, die den meisten „Betroffenen“ auf der Seele brennt:

Kann man eine toxische Beziehung retten?

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Destruktive Beziehungsmuster erkennen und überwinden 4.6 (35)

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Wenn wir am Anfang einer neuen Beziehung stehen, sind wir zumeist der festen Überzeugung, dass mit diesem Partner ganz bestimmt „alles gut wird“. Als frisch Verliebte verstehen wir uns blind in unserer neu gewonnenen Seelenverwandtschaft. Schwierigkeiten und destruktive Beziehungsmuster, die in Exbeziehungen möglicherweise noch omnipräsent waren, sind für immer Geschichte.

Doch so schön der Zauber des Anfangs auch sein mag, vermutlich haben auch Sie bereits die schmerzhafte Erfahrung machen müssen: Es geht vorbei.

Jede Beziehung kommt irgendwann an den Punkt, an dem die ersten schmerzhaften Konflikte auftreten. Und da das menschliche Gehirn dazu tendiert, unter Stress auf altbekannte Muster zurückzugreifen, erkennen wir in der (ersten) großen Krise meist zweierlei:

Erstens: auch dieses Gegenüber hat seine Macken und passt nicht überall perfekt und ohne Makel zu uns. Und zweitens: auch wir sind nicht plötzlich von all unseren Themen und Beziehungsmustern geheilt.

Dieser Moment der „Ernüchterung“ ist für die meisten Menschen – verständlicherweise – ein schwieriger Moment (vielleicht kennen Sie auch diese Beziehungen, die eine maximale Halbwertszeit von drei Jahren haben). Und doch birgt er ein riesiges Potential.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie es Ihnen gelingen kann, sich diesen Moment zum Freund zu machen. Lesen Sie, wie Sie Ihre eigenen Beziehungsmuster enttarnen und überwinden können, um eine erfüllte und liebevolle Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen.

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Post-Holiday-Syndrom: 4 Tipps gegen Urlaubs-Blues 5 (6)

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Post-Holiday-Syndrom: 4 Tipps, die Ihnen helfen werden, Ihren Blues zu überwinden

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch so wie jeder Sommer irgendwann vergeht, so vergeht auch irgendwann der schönste Urlaub. Und wenn man erst einmal wieder zu Hause ist, wird einem häufig schnell klar, dass das „wahre“ Leben eben nicht unter Palmen, sondern zwischen verwelkten Zimmerpflanzen stattfindet.

Das E-Mail Postfach und die Wäschetonne quellen über, der Garten gleicht einer Ödlandschaft und überhaupt warten hämisch grinsend all die Dinge auf ihre Bearbeitung, die man vor dem Urlaub schön hinter das rettende Ziel geschoben hat.

Ihnen geht es gerade ähnlich? Dann sind Sie nicht allein! Hält man sich an die Zahlen, welche die Siemens-Betriebskrankenkasse angibt, so haben rund zwei Drittel der Reisenden mit der Wiederkehr in ihren Alltag zu kämpfen.

Wissenschaftler nennen dieses Phänomen das Post-Holiday-Syndrom – im amerikanischen Raum auch Post-Vacation-Syndrom genannt. Die Symptome reichen von Müdigkeit über Appetitlosigkeit bis hin zu Nostalgie und Depression.

Je länger die Reise andauerte, desto heftiger kann das Post-Holiday-Syndrom ausfallen. In der Regel klingen die Symptome nach drei Tagen ab. In einigen Fällen können sie jedoch Wochen oder gar Monate überdauern, so der niederländische Tourismusforscher Jeroen Nawijn.

Sie gehören auch zu den 66 Prozent der Heimkehrer, die gerade in der Schwere des Urlaubs-Blues versinken!? Dann lesen Sie doch gern weiter. Vielleicht können Ihnen die folgenden 4 Tipps ja dabei helfen, ein wenig Ihrer Urlaubs-Leichtigkeit zurückzugewinnen.

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Untreue in Beziehungen: 5 Tipps für die Aufarbeitung 4.7 (11)

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Das Thema Untreue ist im Rahmen meiner Paarberatungen ein trauriger „Dauerbrenner”.

Für die meisten Menschen liegt die Welt in Trümmern, wenn sie erfahren, dass ihr Partner ihnen untreu war. Die Verzweiflung über den empfundenen Hochverrat ist kaum zu ertragen. „Wie konnte er/sie nur!?“ Die gesamte Beziehung wird angezweifelt. Und die Liebe scheint rückblickend eine einzige Lüge gewesen zu sein.

Auf der anderen Seite sieht es oft nicht viel besser aus: Selbstvorwürfe, ein schlechtes Gewissen, Scham und Hilflosigkeit machen dem „Betrüger” das Leben schwer.

Die gute Nachricht: Natürlich müssen weder Affären noch Fremdverlieben noch das Anmelden auf einer Casual Dating Seite (was für eine Wortschöpfung 😉 ) o.ä. zwangsläufig das Ende einer Beziehung bedeuten.

Die schlechte Nachricht: Nicht selten findet die Aufarbeitung „halbherzig” und/oder unreflektiert statt und so kommt es am Ende dann häufig doch zum endgültigen Bruch.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, welche Stolperfallen bei der Aufarbeitung von Untreue auftreten können und was Sie aktiv tun können, um – wie man immer so schön sagt – die Krise als Chance zu nutzen.

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Trennen oder bleiben? 7 Fragen als Entscheidungshilfe 4.6 (37)

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Die Liebe ist wohl eines der schönsten Dinge, die uns das Leben zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich laut einer GEO-Umfrage rund 80 Prozent der Deutschen eine glückliche Beziehung wünschen.

Und doch geraten (fast) alle Paare früher oder später in die ein oder andere Beziehungskrise. Denn Liebe ist leider nicht nur schön, sondern sie kann auch durchaus vergänglich sein. Und selbst dann, wenn sie es nicht ist, ist sie nicht zwangsläufig ein Schutzschild gegen die kleinen und großen Sorgen unseres Alltags.

Nicht selten stellt sich daher im Laufe einer Beziehung die Frage: „Trennen oder bleiben“?

Auch wenn viele es sich wünschen würden: Auf diese Frage gibt es keine objektiv richtige oder falsche Antwort. Niemand kann einem Paar diese schwere Entscheidung abnehmen. Dafür sind Beziehungen viel zu komplex und zu individuell (ich finde es immer wieder spannend, dass noch nie zwei Menschen mit exakt der gleichen Problematik in meine Beratung gekommen sind).

Doch auch wenn Ihnen Ihre Entscheidung niemand abnehmen kann, so gibt es erfahrungsgemäß dennoch einige Orientierungspunkte, die Rückschlüsse über „den Zustand“ Ihrer Beziehung geben können.

Einige davon habe ich in diesem Beitrag zusammengetragen. Vielleicht können Sie Ihnen ja dabei helfen, Ihre ganz persönliche Antwort auf die Frage „Trennen oder bleiben“ zu finden!?

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5 Tipps für mehr Selbstliebe – Teil 2 5 (13)

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5 Tipps für mehr Selbstliebe

Ihr größter Kritiker sind Sie selbst? Alle anderen können eh alles besser? Nichts machen Sie gut genug? Und wenn alles so richtig mies läuft, trösten Sie sich nicht etwa, sondern geben sich zusätzlich noch selbst eins „auf die Mütze“?

Wenn Ihnen diese Gedanken bekannt vorkommen, ist dieser Beitrag vielleicht genau das Richtige für Sie! Denn wer gelernt hat, sich selbst gegenüber erbarmungslos zu sein, der kann im Umkehrschluss auch lernen, sich selbst zu schätzen.

Natürlich werden Sie dabei nicht von heute auf morgen zum „Love-myself-Buddha“. Aber: Jeder Weg beginnt mit kleinen Schritten. Und vielleicht können die folgenden 5 Tipps für mehr Selbstliebe ja ein kleiner Anfang auf Ihrem Weg in ein besseres Leben mit sich selbst sein.

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